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Zervixschleim-Guide: So erkennst du, wann du fruchtbar bist

Zervixschleim: So erkennst du, wann du fruchtbar bist

Zervixschleim – dieser Begriff klingt für die ein oder andere vielleicht komisch, dabei handelt es sich aber um etwas völlig normales, ja sogar Gutes! Der Zervixschleim sorgt dafür, das Sex mehr Spaß macht und du Kinder bekommen kannst. Dieser Guide verrät dir, was Zervixschleim genau ist, wie du ihn erkennst und ihn zur Verhütung nutzen kannst.

Zervixschleim – was ist das eigentlich?

Zervixschleim ist ein gelartiger Ausfluss, der von Drüsen in deinem Gebärmutterhals gebildet wird. Während deiner vier Zyklusphasen verändert sich dieser Schleim. Und genau diese Veränderungen geben Dir Aufschluss darüber, wie fruchtbar du gerade bist – dazu später aber mehr.

Dein Zervixschleim hat genau zwei Jobs: Zum einen schützt er Deine Gebärmutter vor dem Eindringen unerwünschter Stoffe. Zum anderen nährt er Deine Spermien und erleichtert ihnen im flüssigen Zustand die Reise zu Deinem Uterus. So sorgt er dafür, dass du überhaupt schwanger werden kannst.

Veränderungen im Laufe des Zyklus

Deine Periode gilt als trockene Zeit: Zwar fühlen sich Vagina und Vulva feucht an – das liegt aber an deiner Menstruation und nicht am Zervixschleim. Frauen, die in dieser Phase Sex haben, merken vielleicht, dass sich das Ganze trotz dem Blut feucht anfühlen kann. Hier schafft ein Gleitgel für Abhilfe.

  • Nach Deiner Menstruation beginnt Deine Follikelphase. Am Anfang dieser Phase fühlt sich Dein Scheideneingang wahrscheinlich eher trocken an. Es kann auch sein, dass es sich rau anfühlt bzw. ein wenig juckt. Diesen Zustand bezeichnet man bei NFP (Natürlicher Familienplanung) als t.
  • Es kann aber auch sein, dass Du nach Deiner Periode gar nichts spürst. Das kennzeichnet man bei NFP mit diesem Symbol:
  • Danach kann es sein, dass sich Dein Scheideneingang feucht anfühlt, Du aber noch keinen Schleim siehst oder spürst. Dieser Zeitpunkt wird bei NFP als f bezeichnet.
  • Mit der Zeit, wenn es in Richtung Eisprung geht, verändert sich Dein Zervixschleim. Er ist gerne mal weißlich-stückig – so ähnlich wie Quark. Wenn Du ihn zwischen die Finger nimmst und zusammendrückst, ist er bröckelig. Doch das bleibt nicht lange so. Denn Deine Hormone sorgen dafür, dass sich dieser „Ausfluss“ weiter verändert: Er wird cremiger (wie eine dicke Bodylotion) und ist meist weiß oder gelb. Das kann bei Dir schon die Endphase sein und Deine fruchtbare Zeit anzeigen. Man kennzeichnet diese Phase mit dem Buchstaben S.
  • Dein Schleim kann sich aber auch weiter verändern – denn das ist von Frau zu Frau unterschiedlich. Bei vielen Frauen wird der Zervixschleim danach durchsichtig, nass und wässrig. Er kann aber auch schleimig durchsichtig-weißlich, ähnlich wie rohes Eiweiß werden. Wenn Du diesen Zervixschleim zwischen die Finger nimmst und zusammendrückst, ist er spinnbar. Diese Art von Zervixschleim heißt S+ und stellt den fruchtbarsten Zeitpunkt Deines Zyklus an. Jetzt gilt: Verhüten, wenn Du nicht schwanger werden möchtest.
  • Nach deinem Eisprung beginnt deine Lutealphase. Jetzt wird dann Zervixschleim wieder dickflüssiger und trockener, bis er ganz verschwindet. Bald darauf kommt Deine Menstruation und das Ganze geht wieder von vorne los.


Übersicht über die verschiedenen Phasen Deines Zervixschleims.
Übersicht über die verschiedenen Phasen Deines Zervixschleims.

Wie beeinflusst die Pille den Zervixschleim?

Nimmst Du die Antibabypille ein, hast Du keine zyklischen Veränderungen Deines Zervixschleims. Stattdessen sorgt die Antibabypille dafür, dass sich dein Zervixschleim verdickt. Auf diese Weise haben die Spermien keine Chance, zur Gebärmutter zu gelangen.

Weil viele Frauen schon in sehr jungen Jahren die Pille nehmen, haben viele von ihnen gar kein Gefühl für ihren Zervixschleim entwickelt – und sind dementsprechend erstaunt, wenn sie die Pille absetzen und dann auf einmal den nassen Schleim bemerken. Wenn es Dir auch so geht, weißt Du jetzt: Alles völlig normal.

Wie kann ich meinen Zervixschleim tracken?

Du kannst den Zervixschleim bewusst tracken, indem Du morgens oder abends mit gewaschenen Händen zwei Finger in Deine Vagina zum Gebärmutterhals einführst und wieder herausziehst. Daran müsste sich dein Zervixschleim sammeln. Notier Dir diesen auf einem Zyklusblatt oder in einer App.

Viele Frauen checken ihren „Ausfluss“ aber auch ganz einfach zwischendurch – und zwar beim Toilettengang. Wenn Du Dich danach mit einem Klopapier abwischt und einen Blick darauf wirfst, bevor Du es herunterspülst, siehst Du recht deutlich, was Dein Zervixschleim gerade treibt.

Wichtig dabei ist nur: Verlass Dich bei der Verhütung nicht alleine auf den Schleim, sondern miss außerdem auch Deine Temperatur, um auf Nummer sicher zu gehen. So senkst Du die Wahrscheinlichkeit, ungewollt schwanger zu werden. Hierbei können zum Beispiel auch Zykluscomputer eine gute Unterstützung sein.


Hast Du noch Fragen zum Thema Zervixschleim? Dann schreib‘ sie mir gerne in die Kommentare!

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