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trackle: Alles, was du über diesen Zykluscomputer wissen musst!

trackle: Der Zykluscomputer im Test

Verhütung mit dem trackle – wie funktioniert das? Wie sieht es mit dem Pearl Index aus? Ist dieser Verhütungscomputer eine sichere Alternative zur Pille? In diesem Erfahrungsbericht über den trackle erfährst Du alles, was Du zu dieser Verhütungsmethode wissen solltest!

Zykluscomputer sind im Trend. Kein Wunder, schließlich stellen sie eine hormonfreie Alternative zur Verhütung mit Antibabypille, Hormonspirale oder Hormonstäbchen dar. Heute wollen wir uns einen Verhütungcomputer ganz genau ansehen – und zwar den trackle.

Was genau ist der trackle eigentlich?

Beim trackle handelt es sich um einen ganz besonderen Zykluscomputer: Er misst Deine Körperkerntemperatur – auch Basaltemperatur genannt – die gesamte Nacht, da Du ihn beim Schlafen trägst. Die Daten, die der trackle dabei sammelt, kannst Du auf zweierlei Wegen nutzen: Entweder, um sicher zu verhüten. Oder, um gezielt schwanger zu werden.

Außerdem kann der trackle Dir dabei helfen, deine einzelnen Zyklusphasen besser zu erkennen und so zyklisch zu leben. Wenn Du mehr zu dem Thema zyklisches Leben wissen möchtest, kannst Du Dir hierzu gerne mein kostenloses E-Book »Lebe bodysynchron« herunterladen.

Der trackle ist etwas größer als ein Tampon und hat eine ähnliche Form – das ist praktisch, denn um ihn zu nutzen, musst Du Dir den trackle in Deine Vagina einführen und nachts tragen. In diesem medizinisch geprüftem Zykluscomputer steckt ein sogenannter Vaginalsensor, der Deine Körperkerntemperatur in regelmäßigen Abständen misst – und zwar die ganze Nacht über.

Das ist auch der große Vorteil des trackles gegenüber anderen Zykluscomputern: Dadurch, dass man ihn die ganze Nacht über trägt, misst er sehr genau und kann daher auch wunderbar von Frauen genutzt werden, die einen sehr unregelmäßigen Schlaf-Wach-Rhythmus habe, z.B. Schichtarbeiterinnen.

Wie funktioniert der trackle?

Indem der trackle Deine Temperatur misst, findet er Deine fruchtbaren Tage heraus. Frauen können innerhalb eines Monatszyklus nur an etwa sieben Tagen schwanger werden: Fünf Tage vor und 48 Stunden nach dem Eisprung. Beim Eisprung steigt die Körpertemperatur jeder Frau um circa 0,2 bis 0,6 Grad Celsius an. Diesen Anstieg erkennt der trackle. Gibst Du dazu in Deine trackle-App auf dem Handy auch noch Deinen Zervixschleim (mehr Infos zu dem Thema findest Du hier) ein, kann der trackle genau sagen, wann Du fruchtbar bist – und wann nicht.

Während Du in der Nacht Deinen trackle trägst, misst dieser also fleißig Deine Temperatur und sammelt sie in einem internen Speicher. Damit das reibungslos klappt, solltest Du ihn mindestens vier Stunden am Stück beim Schlafen tragen. Aber keine Sorge, während Du den Zykluscomputer trägst, sendet er keinerlei Signale oder Strahlung aus. Das passiert erst, wenn Du ihn herausholst und in seiner Station parkst. Sobald er darin steht, blinkt er zweimal kurz und beginnt dann, seine Daten an die dazugehörige App zu übermitteln.

So entfernst du den Sensor am Morgen

Wenn Du den Sensor zwischendurch entfernen möchtest, um Sex zu haben oder auf die Toilette zu gehen, ist das kein Problem. Der trackle erkennt die Messunterbrechung und misst danach normal weiter.

Nachdem Du den trackle über Nacht getragen hast, musst Du ihn am nächsten Morgen wieder entfernen. Dabei ist es am leichtesten, wenn Du Daumen und Zeigefinger in Deine Vagina einführst und das Zyklusmessgerät an seinem Steg greifst und herausziehst. Klappt das nicht, kannst Du auch in die Hocke gehen und wie beim Stuhlgang ein wenig pressen, dann müsste es klappen.

Bist Du Dir jedoch unsicher, ob das Entfernen klappt, empfehle ich Dir auf jeden Fall den trackleCatch. Das ist genau der gleiche Sensor – mit einem kleinen Unterschied: Er hat am Steg ein Loch, durch das Du ein mitgeliefertes Rückholbändchen fädeln kannst. Du musst nur noch die Enden zusammenbinden und schon hast Du ein Schnürchen wie bei einem Tampon, mit dem Du den trackle ganz easy und problemlos herausziehen kannst. Ich habe den trackleCatch verwendet und bin damit super zurecht gekommen. Am besten probierst Du es selbst einmal aus!

Wie sicher ist der trackle?

Wie bereits erwähnt, misst der trackle nicht nur Deine Körperkerntemperatur, sondern kombiniert das mit der Beobachtung Deines Zervixschleims und/oder Deines Muttermundes. Das nennt man auch die symptothermale Methode nach sensiplan – die wohl sicherste Unterart der Natürlichen Familienplanung.

Das durchgehende Messen in der Nacht ist ein weiterer Sicherheitsfaktor: Es ist noch sicherer als das manchmal fehleranfällige, punktuelle Messen am Morgen zur immer gleichen Uhrzeit – und macht es so Frauen leicht, sicher zu verhüten, auch wenn man zu unterschiedlichen Zeiten aufstehen muss. Das bedeutet: trackle verwendet Körperkerntemperatur und nicht nur die Oberflächentemperatur, welche größeren Schwankungen unterliegt.

Kommen wir zur Sicherheit: Der Pearl Index gilt mittlerweile als überholte Sicherheitsangabe. Stattdessen spricht man von der Methoden- und Anwendersicherheit. Die Methodensicherheit gibt an, wie viele Frauen bei korrekter und konsequenter Anwendung schwanger werden. Die Anwendersicherheit rechnet Benutzungsfehler mit ein.

Die Methodensicherheit der symptothermalen Methode liegt – genau wie bei der Antibabypille – bei unter 1 Prozent. Die Anwendersicherheit liegt bei 1,8 Prozent. Zum Vergleich: Die Anwendersicherheit der Pille liegt bei 9 Prozent.[1,2,3]

Das heißt, dass diese Methode sehr sicher ist. Der zusätzliche Vorteil beim trackle: Du musst dafür nicht alle Regeln der symptothermalen Methode erlernen und im Zyklusblatt richtig anwenden (auch, wenn das natürlich nie schadet!) – das tut alles Dein Zykluscomputer für Dich. So erhöht sich die Anwendersicherheit, da Du weniger Fehler machen kannst.

Natürlich darfst Du dabei eines nicht vergessen: An den Tagen, die der trackle als fruchtbar anzeigt, musst Du zusätzlich mit Diaphragma und/oder Kondom verhüten, um eine Schwangerschaft zu vermeiden.

Hilft der Zykluscomputer auch beim Kinderwunsch?

Natürlich kannst Du den trackle aber nicht nur verwenden, um Dich vor einer ungewollten Schwangerschaft zu schützen – Du kannst damit auch gezielt schwanger werden! Dadurch, dass der trackle sehr genau Deinen Eisprung vorhersagt, kannst Du Deine fruchtbare Zeit ideal erkennen und nutzen, um Deinen Kinderwunsch in die Tat umzusetzen.

Am besten nutzt Du das Ganze, indem Du nicht erst am Eisprung-Tag selber, sondern möglichst auch schon davor Sex hast. Denn die Spermien können mehrere Tage in Deinem Körper überleben – so steigerst Du also Deine Chancen, schwanger zu werden, erheblich!

Ist der trackle empfehlenswert?

Nachdem ich diesen besonderen Zykluscomputer nun schon einige Monate in Verwendung habe, muss ich ganz klar sagen: Ja. Gerade für Anfängerinnen, die sich noch nicht besonders gut mit NFP auskennen, ist der trackle ideal, um diese Methode einfach und zugleich sicher zu lernen. Nebenbei lernt man seinen Körper wunderbar kennen und kann ohne Probleme die verschiedenen Zyklusphasen voneinander unterscheiden – und so eine zyklische Lebensweise ganz einfach umsetzen.

Und auch für den Kinderwunsch ist er ideal: Man spart sich unzählige Ovulationstest, produziert also weniger Müll und hat einen genauen Überblick über die fruchtbaren Tage – nie waren Verhütung und Umsetzung des Kinderwunsches einfacher!

trackle: Kaufoption oder Abomodelle

Du willst diesen Zykluscomputer ausprobieren? Dann hast Du jetzt verschiedene Optionen. Du kannst den trackle zu einem Festpreis von 199 Euro kaufen. Damit hast Du eine garantierte Laufzeit von zwei Jahren, danach geht der Batterie des Sensors die Puste aus und Du kannst entscheiden, ob Du Dir einen neuen kaufen möchtest.

Du kannst den trackle aber auch im Abo »trackleGo« bestellen. Dann kostet er 9,99 Euro im Monat bei 24 Monaten Laufzeit. Dein Sensor wird dabei automatisch ausgetauscht. Du kannst es 3 Monate vor Ende der Laufzeit kündigen. Ansonsten verlängert es sich automatisch immer um weitere 6 Monate. Wenn Du den trackle lieber erst einmal ohne lange Bindung testen willst, buchst die Variante »trackleGo + Starterkit«. Dann zahlst Du zu den 9,99 Euro im Monat einmalig 24,99 und kaufst Dir auf diese Weise einen Ausstieg nach bereits 6 Monaten hinzu. Wenn Du aber zufrieden bist, kannst Du automatisch ohne Mehrkosten zum normalen Abo wechseln.

Die verschiedenen Kauf- und Abo-Optionen von trackle.
Die verschiedenen Kauf- und Abo-Optionen von trackle.

Wenn Du Dir den trackle oder trackleCatch jetzt holen möchtest, habe ich noch ein kleines Goodie für Dich: Denn mit dem Code BODYSYNCHRON kannst Du bei Deiner Bestellung zum Festpreis 10 Prozent sparen oder bekommst beim trackle Abo den ersten Monat geschenkt!

Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit trackle.


Quellen:

Dr. med Struck, D. (2019): »Natürlich verhüten«

Guillebaud, J. (2008): »Contraception. Your questions answered«

Arbeitsgruppe NFP (2018): »Natürlich und sicher. Das Praxisbuch«

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