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3 Gründe für deinen Haarsaufall

3 Gründe für Deinen Haarausfall


Haarausfall bei Frauen kann verschiedene Ursachen haben. Eines ist er jedenfalls immer: unangenehm. Auch ich habe früher unter Haarausfall gelitten, aber ich habe das überwunden und mittlerweile wieder schöne Haare! Und das kannst Du auch schaffen! Der erste Schritt ist, den Grund für seinen Haarausfall zu kennen – deshalb stelle ich Dir heute 3 der Hauptursachen für Haarausfall vor.

Niemand freut sich über Haarausfall – egal, ob Mann oder Frau. Doch während bei Männern der Haarausfall gesellschaftlich akzeptierter ist, wird weiblicher Haarausfall kaum thematisiert. Im Gegenteil: Eine Walle-Mähne ist ein wichtiges Kriterium für Attraktivität und Weiblichkeit. Man denke nur an die langen, glänzenden Locken von Sängerinnnen, Schauspielerinnen oder Models.

Was passiert aber, wenn wir diesem Ideal nicht entsprechen? Es ist nicht schön, so viel kann ich Euch sagen! Nachdem ich vor einigen Jahren die Pille abgesetzt habe, fielen meine Haare massenweise aus. Das war so schlimm, dass ich einen regelrechten Horror vorm Haare waschen entwickelte, weil ich mir dabei jedes Mal beim durch die Haare streichen ganze Strähnen herauszog.

Erst, wenn man etwas hat, merkt man, wie wichtig es einem ist. Ich litt wahnsinnig unter diesem Problem. Auf einmal wurden meine Haare zum heiligen Gral und ich besuchte Ärzte und Heilpraktiker, kaufte Shampoos und Nahrungsergänzungsmittel – alles nur, um dieses haarige Problem zu lösen. Die gute Nachricht vorweg: Ich habe es gelöst! Meine Haare sind wieder lang und dicht; und ich fühle mich endlich wieder wie ich. Ich werde all diese Tipps, wie man den Haarausfall stoppt und wie man das Haarwachstum ankurbelt, in einem eigenen Beitrag mit Euch teilen.

Heute geht es nun aber erst einmal um die 3 häufigsten Gründe für Deinen Haarausfall. Los geht’s!


Ursachen für Haarausfall: 1. Du hast die Pille abgesetzt

Wie bereits erzählt, sind mir direkt nach dem Absetzen der Pille die Haare massiv ausgegangen. Und das ist ganz normal. Die Pille sorgt dafür, dass der Hormonhaushalt des Körpers immer gleich bleibt und versorgt ihn stets mit einer guten Dosis Östrogen. Das liegt im Wirkmechanismus der Pille: Sie gaukelt Deinem Körper vor, durchgehend schwanger zu sein. Die Abbruchblutung nach den 21 Tagen wurde nur eingeführt, damit es sich für die Frauen nach einem „normalen“ Zyklus anfühlt.

Auch bei Schwangeren ist das Östrogen-Level hoch, daher haben Schwangere meist besonders schöne Haare (die meist nach der Geburt aber wieder ausfallen und dünner werden). Wenn Du nun jahrelang die Pille nimmst, gewöhnt sich Dein Körper an die konstante Östrogen-Dosis und hört auf, selbst Östrogene zu produzieren. Und Deine Haare? Die wachsen und wachsen, weil sie künstlich lange in der Wachstumsphase gehalten werden, dank dem Östrogen.

Setzt Du die Pille nun ab, schickt Dein Körper all diese Haare sofort in die Ausfallphase. Denn sie hatten ihren Zenit eigentlich längst überschritten und durften nur wegen des künstlichen Östrogens weiter wachsen. Nun werden sie also alle auf einmal abgestoßen. Und das merkst Du, denn das sind echt viele.

Ein weiteres Problem ist, dass Dein Körper durch die oft sehr lange Einnahme der Pille verlernt hat, selbst Östrogen zu produzieren. Er konnte sich ja all die Jahre auf die faule Haut legen und den Pillen-Hormonen die Arbeit überlassen. Nun muss er selbst wieder aktiv werden und Östrogen produzieren – und das dauert.

Hinzu kommt, dass die künstlichen Hormone, die sich über die Jahre dank der Pille in Deinem Körper angesammelt haben, ausgeschieden werden müssen. Das geschieht vor allem über die Leber. Doch wenn die Leber schlapp macht, bekommt sie Unterstützung: Die Haut hilft mit. Die Folge: Unreine Haut und Haarausfall.


Ursachen für ausfallende Haare: 2. Es liegt an der Jahreszeit

So wie die Bäume ab dem Herbst ihre Blätter abwerfen, geht auch Deine Haarpracht im Herbst ein wenig zurück. Verursacher ist in diesem Fall das Hormon Melatonin.

Melatonin wird häuptsächlich in der Zirbeldrüse Deines Gehirns produziert, aber auch in Haut- und Haarzellen. Es nicht nur ein wichtiges Schlafhormon, sondern regelt unseren Schlaf-Wach-Rhythmus, den sogenannten zirkadischen Rhythmus. Damit hat er Einfluss auf unseren Stoffwechsel und hormonelle Vorgänge.

Im Herbst und Winter werden die Tage bekanntermaßen kürzer. Somit leben wir mit mehr Dunkelheit. Je dunkler die Jahreszeit, desto mehr produziert unser Körper Melatonin. Dieses signalisiert unserer Haut, den Haarwachstum anzukurbeln – als Schutz gegen die Kälte. Soweit, so gut.

Während der Hochsommermonate, in denen es draußen sehr lange hell und warm ist, fährt unser Körper die Melatonin-Produktion auf ein Minimum herunter – und somit wachsen auch unsere Haare weniger kräftig oder fallen sogar aus. Da diese Effekte jedoch zeitverzögert eintreten, wirst Du erst nach etwa drei Monaten merken, dass Deine Good-Hair-Days vorbei sind – und zwar im Herbst!

Mach Dir keinen Kopf, denn während Du Dich über den Haarausfall sorgst, hat Dein Körper seine Melatonin-Produktion schon wieder angeworfen, um Dich auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten. Und das bedeutet auch, dass Deine Haare spätestens in drei Monaten wieder einen kräftigen Wachstumsschub bekommen.


Ursachen für Haarausfall: 3. Es liegt an Deiner Ernährung

Viele Frauen sind so auf eine schlanke Figur fixiert, dass sie bei ihrer Ernährung nur auf Kalorien, nicht aber auf Mikronährstoffe achten. Sie machen restriktive Diäten, trinken Detox-Tees oder komische Mischungen aus Zitrone, Ahornsirup und Cayennepfeffer 😝

Kein Wunder, dass all das auf die Dauer Auswirkungen auf die Haarpracht hat! Nimmst Du etwa zu wenig Protein, Eisen oder Zink über Deine Nahrung auf, fehlen diese Nährstoffe in Deinem Körper. Er stellt auf Überlebensmodus um und versorgt nur noch die lebensnotwendigen Funktionen mit Nährstoffen, das heißt, Organe wie Herz, Lunge, etc.

Und auf diese Liste der wichtigen Funktionen kommen Deine Haare ganz zum Schluss. Glücklicherweise muss man ja sagen, denn lieber dünne Haare als ein schlecht versorgtes Herz. Das heißt aber auch, dass sich Dein Körper um Deine Haare nicht mehr kümmern kann – und deswegen gehen sie aus.

Ähnlich wie bei der zeitlichen Verschiebung mit dem Melatonin, tritt auch der Haarausfall drei Monate nach der Ernährungsumstellung auf. Wenn Du das bei dir bemerkst, lass bitte unbedingt Deine Blutwerte checken und iss wieder richtig! Mit einer vollwertigen Ernährung und ausreichend Bewegung kann jeder sein Wohlfühlgewicht erreichen – und eine Wallemähne noch dazu!


Hattest Du auch schon einmal Probleme mit Haarausfall? Erzähl mir doch in den Kommentaren davon!

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