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Haarausfall nach dem Absetzen der Pille? Das kannst Du dagegen tun!

Haarausfall nach dem Absetzen der Pille – das kannst Du dagegen tun!


Haarausfall tritt häufig nach dem Absetzen der Pille auf. Das musst Du aber nicht so hinnehmen – denn es gibt einige Dinge, mit denen Du den Ausfall der Haare stoppen und ihr Wachstum wieder ankurbeln kannst.

In einem meiner letzten Post habe ich Dir drei häufige Gründe für Haarausfall genannt. Unter anderem geht es auch darum, warum das Absetzen der Antibabypille Haarausfall auslösen kann. Ich kenne mich in diesem Bereich leider besonders gut aus, da auch mir die Haare strähnenweise ausfielen, als ich die Pille abgesetzt habe.

Heute soll es nun darum gehen, was man gegen den Haarausfall tun kann. Hier kommen meine an mir selbst erprobten Tipps!


Meine Tipps gegen Haarausfall

1. Deine Haare brauchen Nährstoffe!

Wenn Du die Pille lange Zeit genommen hast, ist es sehr gut möglich, dass Dein Körper zu wenig Nährstoffe aufgenommen hat. Kaum setzt Du die Pille ab, werden Deine Haare nicht mehr über die künstliche Östrogen-Dosis am Leben gehalten. Sie können aufgrund des Mangels nicht mehr mit Nährstoffen versorgt werden und fallen aus.

Um genau über Deine Nährstoffversorgung informiert zu sein, empfehle ich Dir, Deine Blutwerte beim Arzt checken zu lassen. Jedoch gibt es einige Nährstoffe, die Deine Haare jetzt besonders brauchen:

Eisen und Zink:

Viele Frauen nehmen zu wenig Eisen und Zink mit der Nahrung auf. Trinken wir dazu noch Kaffee, stört das darin enthaltene Koffein unsere Aufnahme von Eisen und Zink zusätzlich. Genauso wie das gute Glas Wein zum Abendessen. 😢 Daneben verlieren wir monatlich Eisen über unsere Monatsblutung. Hier ist also in vielen Fällen ein erhöhter Bedarf gegeben. Ohne Eisen und Zink wirst Du nie eine Traummähne bekommen, also mach Deinen Teller voll mit: Hülsenfrüchten (Linsen, Bohnen, Kichererbsen), Nüssen und Samen (Sesam, Kürbiskerne, Leinsamen, Sonnenblumenkerne), Getreide und Pseudogetreide (Quinoa, Amaranth, Grünkern, Naturreis), Gemüse (Grünkohl, Feldsalat, Erbsen, Bohnen, Schwarzwurzel, Zucchini) und Trockenfrüchten (Pfirsichen, Aprikosen, Datteln).

Omega-3-Fettsäuren:

Nur wenn Du ausreichend von diesem Nährstoff aufnimmst, bekommst Du langes, gesundes und glänzendes Haar! Diese Fettsäure kommt vor allem in Leinsamen, Hanfsamen und Chiasamen sowie Walnüssen und deren Ölen in hoher Anzahl und einem guten Verhältnis zu Omega-6-Fettsäuren (von denen wir tendenziell gerne mal zu viel aufnehmen) vor. Auch Mikroalgenöl ist eine gute Quelle für Omega-3-Fettsäuren.

B-Vitamine:

Der Weg zur Traummähne ist steinig – aber mit B-Vitaminen kommst Du schneller ans Ziel! Hierbei setze ich seit Jahren auf meine heißgeliebten Hefeflocken. Diese werden auf Zuckerrohr- oder Rübenmelasse gezogen. Hier gärt die Hefe und wird dann erhitzt, um den Wachstumsprozess zu stoppen. Dadurch wird sie deaktiviert und gärt nirgendwo mehr – schon gar nicht in Deinem Magen! 😉 Hefeflocken enthalten viel Eiweiß und große Mengen der Vitamine B1, B2, B5, B6 und Folsäure. Sie haben mir tatsächlich sehr geholfen, mein Haarwachstum massiv anzukurbeln, sodass nach einer kurzen Ausfallphase überall am Kopf neue Babyhaare sprossen! Meine Lieblingsmarke bei Hefeflocken ist übrigens die Edelhefe von Dr. Ritter.

Proteine:

Haare bestehen aus Keratin, einem Faserprotein. Es ist also logisch, dass Du ausreichend Proteine aufnehmen musst, wenn Du willst, dass Dein Körper gesunde neue Haare produziert. Wichtig ist hierbei auch, dass Du dabei alle essentiellen Aminosäuren aufnimmst. Denn diese kann Dein Körper nicht selber herstellen. Fehlt eine Aminosäure, wirkt sich das negativ auf Deine Proteinversorgung aus. Alle essentiellen Aminosäuren stecken beispielsweise in Quinoa, Amaranth, Tofu, Tempeh, Hanfsamen und Lupine.

Vitamin A:

Vitamin A, auch Retinol genannt, ist nicht nur ein erstklassiger Faltenkiller, sondern hat auch Dünger-Qualitäten in Bezug auf deine Haare! Seinen Vorstufe, das Beta-Carotin, findest Du in großen Mengen in orange-gelben und grünem Obst und Gemüse: Karotten, Süßkartoffeln, Kürbissen, Paprikas, Nektarinen, etc.


2. So pflegst Du Deine Haare bei Haarausfall

Je weniger Deine Haare belastet werden, desto besser geht es ihnen. Das heißt für Dich: Verzichte, wenn möglich, auf Färben und Hitzestyling (Föhnen, Glätten, Curlen). Chemie und Hitze greifen das Haar an und lassen es schneller abbrechen. Wenn es nicht anders geht und Du mit Hitze arbeiten musst, verwende IMMER IMMER IMMER einen Hitzeschutz.

Wasche Deine Haare so selten wie möglich und nutze stattdessen lieber Trockenshampoo. Auch das viele Waschen trocknet das Haar aus und greift so seine Fasern an. Und wenn das Waschen dann einmal ansteht, gönn‘ Deinen Haaren immer eine Kur – und danach eine Spülung. Denn die Spülung versiegelt die Haare und sorgt so dafür, dass die Wirkstoffe der Kur im Haar bleiben.

Wichtig sind auch die Styling-Tools: Ich verwende immer einen Tangle Teezer, mit dem ich meine Haare ganz sanft von unten nach oben entwirre. Daneben rubble ich meine Mähne nie mit dem Handtuch trocken, sondern wickle sie in einen speziellen Turban von Aquis, in dem sie schnell und schonend trocknen können.

Außerdem reibe ich jeden Abend meine Haarspitzen mit Arganöl ein und flechte sie zu einem Zopf. So bleiben die Haare auch über Nacht geschützt und bekommen eine gute Portion Pflege!


Was sind Deine Tipps für schöne Haare?

Jetzt bist Du dran! Was sind Deine besten Tipps und Tricks für schönes Haar? Verrate es mir und der Community doch in den Kommentaren!

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