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Die Pille unterdrückt den Eisprung - was wiederum der Gesundheit unserer Brüste schaden kann. Foto: Victoria Strukovskaya

Langzeiteffekte der Pille: Unterdrückter Eisprung – schlecht für die Brüste

Die Antibabypille verhindert unseren Eisprung – und das kann der Gesundheit unserer Brüste zusetzen. Wie das geschieht – das erfahrt Ihr in diesem Teil der Serie über die schädlichen Langzeiteffekte der Pille. 

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In meinem letzte Blogpost habe ich bereits erklärt, was man unter dem Eisprung, auch Ovulation genannt, versteht und wie er sich auf die Gesundheit unserer Knochen auswirkt. Aber nicht nur da hat die Ovulation ihre Finger im Spiel.

Die Brust einer Frau verändert sich mit ihrem Östrogen- und Progesteron-Spiegel. Vielleicht ist Euch schon einmal aufgefallen, dass der BH kurz vor Euren Tagen enger sitzt? Oder es ist auf einmal unangenehm, wenn Eure Nippel berührt werden? Das ist ein völlig normaler Prozess, der zeigt, dass unsere Hormone intakt arbeiten. Wichtig ist dabei nur, dass sich Östrogen und Progesteron im Gleichgewicht befinden. Studien haben gezeigt, dass Estrogen das Wachstum der Brüste anregt, während es Progesteron wieder zurückgehen lässt. Wenn Eure Brüste das nächste Mal also aus dem Nichts anschwellen, wisst Ihr, dass Euer Östrogen fleißig seinen Job macht.


Viele Pflanzen enthalten Progesteron

Aber auch Progesteron sollte es tun – denn es gleicht den Brustwachstum aus. Habt Ihr davon zu wenig im Körper, kann das Wachstum im schlimmsten Fall so massiv ansteigen, dass Krebszellen entstehen und Eurer Brustkrebsrisiko steigt. Vor allem Frauen, die an PCOS (Polyzystisches Ovarialsyndrom) oder dauerhaft ausbleibenden Eisprung leiden (Anovulation), sollten ihre Werte zur Sicherheit einmal checken lassen.

Um Progesteron zu stimulieren, muss man nicht unbedingt Hormone einnehmen. Denn es kommt in Pflanzen vor – etwa in der Yamswurzel, in der Mistel oder im Fenchel.

Auch Mönchspfeffer (Agnus Castus) kann helfen: Zum einen enthält er selbst Progesteron, zum anderen regt er die Bildung von ebendiesem Hormon im Körper an. Mit Maca lässt sich der Hormonhaushalt ebenfalls regulieren und man kann so einer Östrogen-Dominanz entgegenwirken.


Verbindung zwischen Pille und Brustkrebs

Und was hat die Pille nun mit Eurer Brustgesundheit zu tun?

Bei Frauen, die die Pille nehmen, funktioniert das Zusammenspiel von Progesteron und Östrogen nur auf künstlicher Basis. Sie unterdrückt Eure Ovulation und verhindert so die natürliche Hormonbalance im Körper.

Eine groß angelegte Studie [1], bei der 1,8 Millionen dänische Frauen über 10 Jahre begleitet wurden, brachte außerdem Erschreckendes zutage: Nicht nur ältere Generationen der Antibabypille [2] erhöhen das Brustkrebsrisiko, sondern auch die jüngeren.

Lange war man der Meinung, die neueren Generationen der Pille seien deutlich sicherer, da sie weniger Östrogen enthalten als die früheren Versionen. Man ging einfach davon aus, dass eine geringere Hormondosis auch ein geringeres Krebsrisiko bedeute. Jetzt zeigt die Studie jedoch klar, dass dem nicht so ist. Bei der ersten Generationen der Pille war dies übrigens nicht anders: Erst wurden sie als sicher für Frauen deklariert, dann erkannte man das erhöhte Krebsrisiko und zog mit neuen Produkten nach.

Die Studie zeigte nun, dass von 100.000 Frauen, die die Pille nehmen, 68 jährlich an Brustkrebs erkranken. Bei den Frauen, die keine Antibabypille verwenden, sind es nur 55 im Jahr. Und das Risiko steigt weiter, je länger man die Pille einnimmt.


Was tun? Pille absetzen!

Aber ich wette, dass es Euch wie mir ging: Mein Gynäkologe hat dieses erhöhte Brustkrebsrisiko mit keiner Silbe erwähnt! Im Nachhinein macht mich das wahnsinnig wütend, wie hier mit der Unwissenheit junger Frauen gespielt wird!

Ich kann nur jeder Frau raten, die Antibabypille abzusetzen (oder besser erst gar nicht zu nehmen!), um schädliche Nebenwirkungen wie etwa Nährstoffmangel, zerstörte Darmflora oder psychische Erkrankungen so gut es geht zu vermeiden. Wie Ihr das am besten macht, verrate ich in diesem Blogpost über das Absetzen der Pille.

Um Euren Körper dabei zu unterstützen, können pflanzliche Heilmittel hilfreich sein. Die oben genannten sind alle dafür geeignet, außerdem gibt es viele pflanzliche Tees, die darauf zielen, den Hormonhaushalt zu regulieren. Einen davon stelle ich Euch hier vor.

Das Fazit? Es ist unabdingbar, dass Eure Hormone im Gleichgewicht sind. Nur so bleibt Euer Körper auf Dauer gesund. Es lohnt sich wirklich, die Pille abzusetzen und die natürliche Balance wieder herzustellen. 

.Nun aber lasst mich gerne teilhaben! Wie ist es bei Euch? Habt Ihr nach dem Absetzen Probleme mit Eurem Eisprung und eir regelmäßigen Periode? Ich selbst litt nur kurz unter Unregelmäßigkeiten nach dem Absetzen – mit ein paar Monaten Unterstützung durch Mönchspfeffer habe ich das schnell wieder hinbekommen.


[1] Contemporary Hormonal Contraception and the Risk of Breast Cancer: http://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa1700732

[2] Breast cancer and hormonal contraceptives: collaborative reanalysis of individual data on 53 297 women with breast cancer and 100 239 women without breast cancer from 54 epidemiological studies: https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(96)90806-5/fulltext

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