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Schadstoffe im Trinkwasser - lohnt sich ein Wasserfilter?

Ist Leitungswasser gesund – oder brauche ich einen Wasserfilter?

Oft heißt es, unser Leitungswasser sei strenger kontrolliert und damit sicherer als Mineralwasser. An anderer Stelle wird aber von Mikroplastik, Medikamentenrückständen, Blei oder Nitrat im Trinkwasser gewarnt. Stimmt das? Und wenn ja – sollte man sich einen Wasserfilter zulegen?

Vorneweg: Prinzipiell hat das Wasser in Deutschland eine gute Qualität, sodass es auch von offiziellen Seiten bedenkenlos empfohlen wird. Um das Wasser aus dem Hahn trinken zu können, muss es vorab aufbereitet werden. Hierzu gibt es drei Reinigungsstufen:

  • Erste Reinigungsstufe: die mechanische Aufbereitung durch Rechen, Sandfang und Vorklärbecken, die Schmutzstoffe filtern
  • Zweite Reinigungsstufe: die biologische Aufbereitung durch kleine Organismen, die schädliche Stoffe abbauen
  • Dritte Reinigungsstufe: die weitergehende Aufbereitung durch Flockungsbecken, Chemikalien und Nachklärbecken, die Stickstoff und Phosphat entfernen

Medikamentenrückstände im Leitungswasser

Mit Hilfe dieser drei Reinigungsstufen wird das braune Abwasser so aufbereitet, dass es wieder klar und trinkbar wird. Das Problem? Leider können in manchen Fällen Spuren von Arzneimitteln (auch Rückstände der Antibabypille!), Pestizide, Mikroplastik und andere chemische Mikroverunreinigungen trotz der drei Reinigungsstufen im Trinkwasser zurückbleiben. Davor warnt auch das Umweltbundesamt und plädiert für eine vierte Reinigungsstufe.

Diese könnte mit Hilfe von Ozon oder Aktivkohlefiltern die Chemikalien und das Mikroplastik entfernen. An einigen Orten ist die vierte Reinungsstufe auch schon im Einsatz. Doch das Verfahren ist relativ teuer, daher können es sich nicht alle Städte und Gemeinden leisten.

Und es gibt noch ein Problem: All diese Reiningungsstufen helfen nichts, wenn das Wasser zuhause durch alte Wasserleitungen läuft, die Schwermetalle wie Kupfer oder Blei, Bakterien und Keime enthalten können und auf dem Weg zu unserem Wasserhahn keiner Kontrolle mehr unterzogen werden.

Was also tun? Nachdem ich verstanden habe, dass unser Leitungswasser vielleicht doch nicht so gesund ist wie ich dachte, war für mich klar – ein Filter muss her!

Mit einem Wasserfilter kannst Du die Qualität Deines Leitungswassers verbessern. Meiner ist von The Local Water.

Mineralwasser oder Leitungswasser?

Nun könntest Du einfach sagen: Okay, dann trinke ich kein Wasser mehr aus der Leitung, sondern nur noch Mineralwasser aus dem Handel! Aber auch hier gibt es Probleme: Mineralwasser in Plastikflaschen enthält wieder Mikroplastik – was Du ja eigentlich vermeiden willst.

Kaufst Du nun Mineralwasser in Glasflaschen hast Du einen hohen CO2-Ausstoß durch die Produktion, den Transport und den Rücktransport. Außerdem kommt es Dich teurer als Leitungswasser.

Daher sind in meinen Augen Wasserfilter der ökonomischste und ökologischste Weg, gesundes Wasser zu bekommen. Vielleicht kennst du ja diese klassischen Kannenfilter von Brita oder AEG, die man schon für kleines Geld erhält. Das sind Behälter mit einer Kartusche, in die man Leitungswasser gießt. Das Wasser wird durch die Kartusche gefiltert und fließt über einen anderen Kanal wieder heraus. Klingt erst einmal gut, ist es aber leider nicht. Denn Stiftung Warentest überprüfte diese Filter in einem Test und urteilte danach: »Gut filtert keiner«.

Einige dieser Filter gaben sogar Schadstoffe und Keime ins Wasser ab. Deswegen sind diese Tisch-Kannenfilter nicht wirklich eine gute Alternative, wenn Du die Wasserqualität Deines Leitungswasser erhöhen möchtest.

Filtern mit Aktivkohle: Wasserfilter von The Local Water

Befreit Leitungswasser von Medikamentenrückständen, Hormonen, Pestiziden und Mikroplastik: Der Filter von The Local Water.

An der Stelle kommt ein Unternehmen ins Spiel, dass sich auf die Fahnen geschrieben hat, die Wasserqualität von uns allen ganz easy zu verbessern: The Local Water. Die Hamburger Firma will dazu beitragen, die Plastikmüll-Verschmutzung unserer Meere zu stoppen – wie etwa den Great Pacific Garbage Patch, eine Ansammlung von Müll im Pazifischen Ozean, die fünfmal so groß ist wie Deutschland.

Gleichzeitig will The Local Water nicht mehr warten, bis endlich in ganz Deutschland genug Geld in die Hand genommen wird, um endlich die vierte Reinigungsstufe überall einzuführen.

Aus diesem Grund hat das Unternehmen Aktivkohlefilter entwickelt, die man direkt an den Wasserhahn anschließen kann. Das System darin entfernt nahezu alle Bakterien, Pestizide, Fungizide und Herbizide, Chlor, Medikamentenrückstände, Hormone, und Partikel aus Rohrleitungen.

Zudem werden Schwermetalle und Mikroplastik bis zu einer Größe von 0,35 Mikrometern herausgefiltert. Gleichzeitig sind aber Mineralstoffe wie Kalzium oder Magnesium für die Membran des Filters durchlässig, sodass sie alle in Deinem Wasser enthalten bleiben. Das haben führende Institute untersucht und bewiesen.

Endlich sauberes Trinkwasser aus der Leitung

Dabei kommen keine Chemikalien oder Stoffe wie Silber zum Einsatz – sondern reine Aktivkohle, die zu 100 Prozent aus gebackenen Kokosnussschalen besteht. Dazu kommt ein Filterservice, der Dich halbjährlich mit neuen Patronen versorgt. Denn natürlich muss der Aktivkohlfilter regelmäßig getauscht werden, um ordentlich zu funktionieren.

Bei den Filtern selbst kannst Du Dich zwischen Auftischfiltern entscheiden, die Du einfach neben Deinen Wasserhahn stellst und über einen Schlauch mit diesem verbindest. Oder Du entscheidest Dich für einen Untertischfilter, den Du unter Deiner Spüle – quasi unsichtbar – mit passendem Wasserhahn installierst.

Ich selbst habe mich für den Basis-Filter »One+« entschieden, den ich einfach neben meinem Wasserhahn geparkt habe. So kann ich jederzeit entscheiden, ob ich normales Leitungswasser (z.B. zum Abspülen) oder gefiltertes Trinkwasser haben möchte.

Wenn Du Dir auch einen Filter holen willst, habe ich noch einen Tipp für Dich: Wenn Du den Code »bodysynchron« bei Deiner Bestellung mit eingibst, gibt es von The Local Water zusätzlich eine limitierte 1-Liter-Bügelflasche aus Glas sowie eine Glaskaraffe aus Borosilikatglas zu Deinem Filter dazu!


Quellen:

https://www.bmu.de/themen/wasser-abfall-boden/binnengewaesser/abwasser/klaeranlage-kurzinfo/

https://www.aerzteblatt.de/archiv/198237/Arzneimittelrueckstaende-im-Wasser-Vermeidung-und-Elimination

https://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/mikroplastik-in-trinkwasser-wie-gefaehrlich-ist-das-who-legt-bericht-vor-a-1283051.html

https://www.stmuv.bayern.de/themen/wasserwirtschaft/abwasser/spurenstoffe.htm

https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/378/publikationen/organische_mikroverunreinigungen_in_gewassern_vierte_reinigungsstufe_0.pdf

https://www.gesundheitsamt.bremen.de/kupfer-5803

https://www.test.de/Wasserfilter-im-Test-Gut-filtert-keiner-4840828-0/

https://www.nationalgeographic.org/encyclopedia/great-pacific-garbage-patch/

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