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PMS: Was ist das eigentlich und wie entsteht es?

PMS: Was ist das eigentlich und wie entsteht es?

Heißhungerattacken, unreine Haut, schwankende Stimmung und Reizbarkeit – etwa 80 Prozent aller Frauen leiden unter diesen und vielen weiteren Problemen kurz vor ihrer Periode. Diese Beschwerden werden als PMS (prämenstruelles Syndrom) bezeichnet. In diesem Beitrag erkläre ich Dir, was PMS eigentlich genau ist und wie es entsteht.

Was ist PMS?

Zunächst möchte ich dir sagen: PMS ist nicht normal! Da PMS leider so häufig vorkommt, wird es von vielen Menschen als normal abgetan oder sogar abgewertet mit Sprüchen wie: „Hast du wohl wieder deine Tage?“. Fakt ist aber: PMS ist ein Zeichen dafür, dass etwas in deinem Zyklus nicht im Gleichgewicht ist. Du solltest das immer als ein Warnsignal sehen, das du ernst nehmen solltest – ähnlich, wie wenn eine Warnleuchte in deinem Auto angeht.

Aber was genau bedeutet PMS überhaupt? PMS ist die Abkürzung für „prämenstruelles Syndrom“. Dieser Begriff bezeichnet zyklusabhängige körperliche und psychische Symptome. Sie treten im Zeitraum nach dem Eisprung und vor der Periode, also in der Lutealphase, auf. Manche Frauen leiden bereits zwei Wochen vor der Periode unter den Beschwerden, andere erst wenige Tage davor. Dabei können sich die Stärke und das Auftreten der Symptome von Zyklus zu Zyklus und von Frau zu Frau unterscheiden. Die Beschwerden wirken sich teilweise sehr stark auf den Alltag der Betroffenen aus. Bei 20 Prozent sind die Beschwerden so schlimm, dass sie Medikamente dagegen einnehmen müssen. Innerhalb der ersten Tage der Periode verschwindet PMS normalerweise wieder oder wird von Perioden-Problemen abgelöst.

Unterscheiden muss man die beiden Begriffe PMS und PMDS. Bei Letzterem handelt es um eine sogenannte „Prämenstruelle dysmorphische Störung“ – eine schwere Form von PMS. PMDS ist nicht zu unterschätzen, denn es ist eine ernstzunehmende zyklisch auftretende psychische Erkrankung.

Welche Symptome gibt es beim PMS?

Wie bereits erwähnt, können die Beschwerden körperlich und/ oder psychisch sein.

Zu den körperlichen Symptomen gehören unter anderem:

  • Blähbauch
  • Brustschwellungen und Brustschmerzen
  • unreine Haut
  • Unterleibsschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Wassereinlagerungen
  • Heißhunger
  • Durchfall
  • Verstopfung
  • Akne
  • Hitzewallungen

Die psychischen Beschwerden umfassen:

  • Depressive Verstimmungen
  • Traurigkeit
  • Angst
  • Stimmungsschwankungen
  • Müdigkeit
  • Antriebslosigkeit
  • Schlafstörungen
  • innere Unruhe
  • Überempfindlichkeit

Wenn du also eines oder mehrere Symptome in den Tagen vor deiner Periode bekommst, leidest auch du an PMS. Insgesamt gibt es bis zu 150 verschiedene Symptome, die einem die Zeit vor der Periode schwer machen können. Leider werden diese Beschwerden von einigen Gynäkologinnen und Gynäkologen nicht ernst genommen. Das kann sehr entmutigend sein. Um die Beschwerden zu lindern, wird häufig die Antibabypille empfohlen, allerdings bringt die Pille sehr viele andere Nebenwirkungen mit sich und unterdrückt das Problem nur, statt es zu lösen. Bei hormonellen Problemen, gibt es für mich immer nur eine Lösung: Du solltest nicht nur die Symptome bekämpfen, sondern die Ursachen.

 

80% der Frauen leiden an PMS

Wie entsteht PMS?

Tatsächlich ist die genaue Ursache von PMS noch immer nicht ganz bekannt, obwohl viel zu diesem Thema geforscht wird. Da es so viele unterschiedliche Symptome gibt, geht man nicht von einer einzelnen Ursache, sondern von verschiedenen Faktoren aus, die die Beschwerden auslösen können. Stress, Entzündungen und Nährstoffmangel stehen hier besonders im Verdacht.

Des Weiteren wird vermutet, dass ein Hormonungleichgewicht der Auslöser für PMS ist. Betroffen sind hierbei die Sexualhormone Östrogen und Progesteron, die den Menstruationszyklus steuern. Wenn du mehr über die Funktionsweise deines Zyklus und das genaue Zusammenspiel deiner Hormone im Verlauf des Zyklus erfahren möchtest, kannst du dir gerne diesen Blogbeitrag durchlesen.

Ein gesunder, normaler Zyklus läuft folgendermaßen ab: Wenn das Östrogenlevel in deinem Zyklus seinen Höhepunkt erreicht hat, kommt es zum Eisprung. Nach dem Eisprung steigt der Progesteron-Spiegel an. Diese Hormon ist wichtig, um die Gebärmutterschleimhaut zu erhalten. Denn nur so kann sich darin eine befruchtete Eizelle gut einnisten – die Voraussetzung für eine erfolgreiche Schwangerschaft. Jedoch gibt es einige Frauen, bei denen sich das Östrogen und das Progesteron während der Lutealphase nicht im richtigen Verhältnis befinden. Diese Frauen haben entweder zu viel Östrogen oder zu wenig Progesteron im Körper. In beiden Fällen spricht man von einer Östrogendominanz. Die Probleme, die hierdurch entstehen, werden mit PMS in Zusammenhang gebracht.

Man geht außerdem davon aus, dass das Glückshormon Serotonin etwas mit den psychischen Symptomen von PMS zu tun hat. Wenn in deiner zweiten Zyklushälfte dein Östrogenspiegel sinkt, zieht das auch deinen Serotonin-Spiegel herunter – das liegt daran, dass Östrogen und Serotonin eng zusammenhängen. Bei einigen Frauen ist der Effekt so stark, dass sie in dieser Zeit unter depressiven Verstimmungen leiden. Diesen Beschwerden kannst du jedoch durch zyklische Ernährung entgegenwirken. Wie das geht, erfährst du in meinem Ebook „Lebe bodysynchron“, das du dir hier ganz einfach für 0 Euro herunterladen kannst. 

Was kann ich tun?

Du bist von PMS betroffen und weißt nicht, wie du dieses Problem endlich loswerden sollst? Dann habe ich jetzt gute Nachrichten für dich! Im Mai startet meine PMS-Masterclass, in der wir alle meine Tipps und Strategien rund um das Thema PMS besprechen werden. Du erfährst nicht nur, was akut bei PMS-Problemen hilft, sondern auch, wie du PMS vorbeugen kannst – damit auch du endlich einen angenehmen Zyklus ohne Heißhunger, Stimmungsschwankungen, Brustschmerzen und Co. hast!

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Quellen

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