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Veganer Zaziki - ganz einfach selber machen!

Veganer Zaziki – ganz einfach selbstgemacht



Veganer Zaziki geht ganz einfach: Du brauchst lediglich Sojajoghurt oder Sojaquark als Basis sowie einige simple Zutaten, mit denen Du easy Deinen eigenen leckeren Zaziki zauberst – nur eben komplett vegan!

Es ist wohl eine der geilsten Erfindungen der kulinarischen Welt: Zaziki (manchmal auch: Tsatsiki oder Tzatziki)! Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich als Kind beim Griechen meine Pommes und mein Pita-Brot bis zum Anschlag in diesen herrlichen Dip getunkt habe, um danach ein wunderbares Zusammenspiel der Aromen im Mund zu genießen: der Joghurt, der Knoblauch, das Olivenöl, die Gurken – und die Kalamata-Olive on top! Ein Traum!

Nun gehört Zaziki zu den Dingen, die ich nach meinem Wechsel auf die vegane Seite der Macht aufgegeben habe. Zum Griechen geht man kaum noch, da die einzigen veganen Gerichte auf der Karte nur fettig frittierte Auberginen-Scheiben und Krautsalat mit viel Kümmel sind. Von einem veganen Zaziki ganz zu schweigen.

Aber als am Osterwochenende die Temperaturen nach oben schnellten und alle unsere Nachbarn zu grillen begannen, kehrte mit einem Schlag meine kindliche Gier auf Zaziki zurück… nur eben in vegan! Und ganz ehrlich: So schwierig ist, das überhaupt nicht – im Gegenteil! Einen veganen Mozzarella zu zaubern ist da deutlich schwerer!

Veganer Zaziki passt perfekt in die Ovulations-Phase

Während Deines Eisprungs bist Du nicht nur auf einem hormonellen Hoch – nein, auch Deine Körpertemperatur steigt an. Da die Ovulation also die für Dich wärmste Zeit ist (deswegen entspricht sie im Bodysynchron-Prinizip auch dem Sommer), wirken kühlende Mahlzeiten in dieser Phase ausgleichend.

Deswegen passt der vegane Zaziki in der Zeit perfekt in Deinen Ernährungsplan: er wirkt zum einen durch seine Zutaten kühlend, zum anderen ist er kalorienarm ist, was in der Ovulations-Phase, in der wir schneller ungewolltes Gewicht zunehmen können, ebenfalls von Vorteil ist.

Veganer Zaziki – am besten aus Sojaquark

Je nach bevorzugter Konsistenz braucht ihr nur einen ungesüßten pflanzlichen Joghurt oder Quark. Bei deftigen Gerichten greife ich immer auf Sojaprodukte zurück, da mir Kokos-, Mandel- oder Cashewjoghurt zu viel Eigensüße enthalten. Weil ich meinen veganen Zaziki lieber etwas fester und cremiger wollte, wurde es bei mir also ein Sojaquark als Basis. Wer keinen Quark im Geschäft bekommt, kann seinen Joghurt auch über Nacht in einen Nussmilchbeutel geben und die Flüssigkeit abtropfen lassen. Dann ist er auch in Windeseile von schöner, dicker Konsistenz. 😋

Noch ein wichtiger Hinweis, bevor wir ins Rezept starten: Du musst ein wenig Zeit mitbringen! Denn nur, wenn veganer Zaziki mindestens zwei Stunden ziehen kann, verbinden sich seine Aromen miteinander. Das Warten lohnt sich aber – versprochen!

Gibt es bei Dir auch Speisen, die Du früher geliebt hast, in veganer Version aber noch nie ausprobiert hast?

Veganer Zaziki

Zutaten

  • 500 Gramm pflanzlicher Joghurt oder Quark
  • 1 Salatgurke, ungeschält
  • 1 große Knoblauchzehe
  • 4 EL Olivenöl
  • Saft einer Zitrone
  • Salz
  • Kalamata-Oliven zum Garnieren

Zubereitung

1. Die Salatgurke mit einer Reibe grob raspeln.
2. Die geraspelte Gurke in einen Nussmilchbeutel oder ein sauberes Küchentuch (keine Küchenrolle!) geben und den Saft so gut es geht herausdrücken.
3. Den Knoblauch entweder durch Knoblauchpresse drücken oder sehr fein hacken.
4. Alle Zutaten in eine Schüssel geben, miteinander verrühren und nach Belieben mit Salz würzen.
5. Mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Zum Servieren mit Kalamata-Oliven und einem Schuss Olivenöl garnieren.
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