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Östrogen-Dominanz kann viele Frauen betreffen - dies sind die häufigsten Symptome

15 Signale für eine Östrogen-Dominanz – und was Du dagegen tun kannst!


Östrogen-Dominanz ist ein hormonelles Ungleichgewicht, das viele Frauen betrifft – oft ohne, dass sie es bemerken. Deswegen stelle ich Dir heute die 15 häufigsten Signale für eine Östrogen-Dominanz vor sowie Tipps, was Du dagegen tun kannst!


Das Problem bei einer Östrogen-Dominanz ist nicht nur, dass sie sich in störenden Symptomen wie etwa PMS äußert, sondern langfristig auch zu Erkrankungen führen kann. Dazu gehören Eierstockzysten, Myome, Unfruchtbarkeit Diabetes, Demenz, Autoimmunerkrankungen und sogar Krebs.

Aber was bedeutet Östrogen-Dominanz eigentlich? Östrogen ist ein Sexualhormon, das im Grunde sehr wichtig für unseren Körper ist. Gemeinsam mit dem Hormon Progesteron steuert es unseren Menstruationszyklus. Es ist wichtig für eine Schwangerschaft und beeinflusst außerdem unseren Stoffwechsel und unsere Knochenbildung.

Wenn man auf den Östrogen-Spiegel blickt, schaut man immer auch auf den Progesteron-Wert. Beide Hormone müssen miteinander in Balance sein. Kippt das Gleichgewicht in Richtung der Östrogene, spricht man von einer Östrogen-Dominanz. Die Östrogen-Dominanz gibt es in drei Varianten:

  • erste Variante: Dein Östrogen ist zu hoch, aber Dein Progesteron ist normal
  • zweite Variante: Dein Östrogen ist normal, aber Dein Progesteron ist zu niedrig
  • dritte Variante: Dein Östrogen ist zu niedrig, aber Dein Progesteron ist auch zu niedrig und somit ist Dein Östrogen im Vergleich zum Progesteron immer noch zu hoch.

Schuld daran können unsere Ernährung, unser Schlaf, unser Stresslevel und einige weitere Faktoren sein. Leider kommen hormonell wirksame Substanzen, sogenannte Xenoöstrogene auch häufig in unserer Umgebung vor, etwa in Kosmetik oder Putzmitteln.


Häufige Symptome einer Östrogen-Dominanz

  • Gewichtszunahme an Hüften, Po und Oberschenkel bzw. die Unfähigkeit, Gewicht zu verlieren (trotz Diät und Sport)
  • Blähungen
  • Wassereinlagerungen
  • geschwollene, schmerzende, spannende Brüste
  • Gereiztheit
  • Stimmungsschwankungen
  • Angstzustände und Panikattacken
  • Schlafprobleme
  • Müdigkeit
  • Kopfschmerzen, besonders vor der Periode
  • Haarausfall
  • kalte Hände und Füße
  • Zysten
  • starke, schmerzhafte Periode
  • unregelmäßige Periode

Wenn Du einige dieser Symptome hast und eine Östrogendominanz vermutest, kannst Du dies mit einem Hormontest herausfinden. So kannst Du den Hormonspiegel Deines Blutes bei Deiner Frauenärztin untersuchen lassen. Oder Du kaufst Dir einen Hormonspeicheltest in der Apotheke oder bei Anbietern wie Femna. Wichtig ist hierbei vor allem der Wert des Haupt-Östrogens namens Östradiols.

Aber welche Werte sind normal? Die Werte entscheiden sich prinzipiell von Labor zu Labor, daher ist es sinnvoll den Test bei einem Arzt durchzuführen oder beim Speicheltest-Anbieter eine Beratung dazu zu buchen. Nur als grober Richtwert hier ein paar Zahlen: Bist Du in Deiner ersten Zyklushälfte liegt der Normwert deines Östradiols bei einer Blutserum-Konzentration zwischen 25 bis 95 ng/l. Dieser Wert steigt während Deines Eisprungs auf 75 bis 570 ng/l an. Danach fällt der Wert wieder ab auf 60 bis 250 ng/l abfällt.


Was kann ich gegen zu viel Östrogen tun?

Leidet Dein Körper tatsächlich an einer Östrogen-Dominanz, kannst Du ihn bei diesem Problem unterstützen. Setze auf ballaststoffreiche Lebensmittel wie Obst und Gemüse, da Ballaststoffe dem Körper helfen, überschüssiges Östrogen loszuwerden. Gleiches gilt auch für den pflanzlichen Stoff Indol-3-Carbinol (bzw. Diindolylmethan), der in Kohlsorten vorkommt und die Östrogenausscheidung massiv ankurbelt.

Außerdem solltest Du Deine Ausscheidungsorgane Leber und Darm bei der Arbeit stärker unterstützen: Verzichte auf unnötige Medikamente wie Aspirin, Alkohol, Zucker und tierisch Fette. Stattdessen helfen schwefelhaltige Substanzen (z.B. in Zwiebeln oder Knoblauch) sowie der Mineralstoff Selen (z.B. in Paranüssen) Deiner Leber bei der Entgiftung.

Für Deinen Darm sind Probiotika wie fermentierte Lebensmittel eine tolle Unterstützung. Indem Du also Sauerkraut, Kimchi, Tempeh oder pflanzlichen Joghurt isst, tust Du Deinem Darm etwas Gutes. Und so unterstützt somit die Ausscheidung überschüssiger Östrogene.

Neben der Ernährung kannst Du auch an weiteren Stellschrauben drehen, die Dir bei Deiner Östrogen-Dominanz helfen können: Versuche, so gut es geht Deinen Stress zu reduzieren, etwa durch eine fest eingeplante Runde Yoga oder ein entspannendes Bad. Daneben solltest Du möglichst regelmäßig Sport treiben – vor allem Krafttraining kann Dir helfen. Zuletzt kannst Du Pflegeprodukte und Reiniger aussortieren, die endokrine Disruptoren enthalten. Weitere Infos zu diesem Thema findest Du in diesem ausführlichen Blogpost.


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